April 3rd, 2008 -- Posted in Lyrik. |
Heute Abend feiern wir -
hundertfach
Draussen stehen wir zugleich hier -
eine handvoll nur
Blicke, Worte, Alkohol
drehen ihre Runden nun
und wir fragen uns: wie oft wohl
wir dies hier nochmal tun?
Und so stehen wir -
einige wenige
wen ich wohl verlier -
alle, einen, keine?
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März 29th, 2008 -- Posted in Lyrik. |
namenlose, namenloser!
wieso tust du nicht,
was DU nun tun willst?
wieso beugst du DICH
all der andern gericht?
ist es nicht der wille DEIN,
was freude, spaß, glück verspricht?
und ist es nicht der ANDERN urteil,
an was freude, spaß, glück zerspricht?
doch sei dies kein mord,
an guter freunde rat?
doch rate nie, nimmerfort,
schreit nur zur tat!
nich um meintewillen.
nicht familie und freunden zum wohl.
um deinetwillen tu’s, du thor!
März 11th, 2008 -- Posted in Lyrik. |
It’s my mind,
hunting me today.
It’s like a kind
of cruelty.
It’s piercing my heart
for thou it bleeds,
for there’s no guard,
no love, no need.
So, it’s all lost, isn’t it?
But don’t give up -
just a little bit -
fight for it, FIGHT FOR IT!
Ein Gedicht aus dem letzten Jahr, ich weiß selber nicht mehr ganz genau, wo es letztendlich so entstanden ist. Und obwohl man mirbezüglich da nicht wirklich was rausinterpretieren kann, mag ich es ungemein. Ja, es ist von der Grammatik her nicht umwerfend und auch der Inhalt ist ja nichts groß weltbewegend neues, als das man es abfeiern müsste. Ich mag die Intensität der Stimmung und ich finde, dass sich das Gedicht - so ist es zumindest bei mir der Fall - verdammt stark ins Gedächtnis gräbt. Es hat irgendwie halt Ohrwurmcharakter - davon einmal abgesehen, dass es kein Lied ist. Und trotz der Melodramatik (ja, ich weiß, dass das mein Hang ist…) endet es überraschend optimistisch respektive halt eher kämpferisch.
Wie gesagt - ich mags extremely